02.02.2016

Spiel auf Zeit

Klaus Wammes (c) Wammes & Partner GmbH
Klaus Wammes (c) Wammes & Partner GmbH

Spiel auf Zeit
Wammes & Partner GmbH zeigt: Langzeitverfügbarkeit von Displays ist unnötig kurz

Gundersheim, 02. Februar 2016. Die Langzeitverfügbarkeit von industriell verwendeten Displays wird bereits vor deren Einsatz falsch bewertet, mit weitreichenden Konsequenzen. Das ergibt eine Auswertung der Wammes & Partner GmbH. Das Unternehmen ist als Spezialist für Forschung und Produktion im Bereich der Optoelektronik die erste Anlauf- und Hilfestelle für industrielle Probleme, unter anderem im Bereich elektronischer Flachdisplays. Die Auswertung der Kundenaufträge und -anfragen zeigt, dass bereits einfache, präventive Maßnahmen die Langzeitverfügbarkeit deutlich steigern könnten.

Denn: Für Klaus Wammes, Geschäftsführer der Wammes & Partner GmbH, bedeutet Langzeitverfügbarkeit nicht nur, dass ein Display lange funktioniert. Sie bedeutet vor allem, dass Produkt und Teile lange, ausreichend und qualitativ adäquat verfügbar sind. Daher zählen zu den häufigsten Ursachen der Display-Kurzlebigkeit die teils bewusste Auswahl nichtkompatibler Materialien und Prozesse, die Unkenntnis über Lieferkette, Spezifikation und Anwendungsgebiete der Displays oder mangelhaft durchdachte Budgetierung und Preisentscheidungen.

Das hat deutliche Folgen für Hersteller, Distributoren und Anwender. So entstehen für Erstere durch Auslagerung und vermeintliches Sparen nur zunächst Vorteile. Verlorengegangenes Know-how und fehlende Erfahrung müssen später an anderer Stelle teuer zugekauft werden. Letztere erhalten dafür zum Teil mangelhafte Produkte, die in der Lieferkette ohne Rücksicht auf den Nächsten verkauft und verwendet wurden.

Wammes: „Langzeitverfügbarkeit ist selbstverständlich projektbezogen. Ohne genau zu wissen, welcher Anspruch zu erfüllen ist, kann keine generelle Aussage gegeben werden.“ Für den Experten ist Langzeitverfügbarkeit aber gerade infolge der individuellen Kundenanforderungen eine gemeinschaftliche Herausforderung. Wenn Display-Hersteller, Distributoren, Systemintegratoren und Nutzer mit genau gleichen Definitionen und gleichem Verständnis arbeiten, sind signifikante Fortschritte in der Langzeitverfügbarkeit möglich.

Interessierte können einen Vortrag zum Thema am 24. Februar um 13.20 Uhr hören, den Klaus Wammes im Rahmen der „electronic displays conference“ auf der Messe „embedded world“ in Nürnberg halten wird.